Vier intensive Tage liegen hinter uns – vier Tage voller Emotionen, beeindruckender Leistungen und echter Gemeinschaft. Die Deutsche Meisterschaft der Masters in Riesa hat einmal mehr gezeigt, was unseren Sport ausmacht: Vielfalt, Erfahrung und Zusammenhalt über Generationen hinweg.

Von den Routiniers und den Pionierinnen des Frauengewichthebens in Deutschland bis hin zu neuen Gesichtern in den jüngeren Altersklassen: Auf der Plattform wurden starke Leistungen präsentiert. Doch auch abseits der Bohle wurde deutlich, dass die „Mastersfamilie“ mehr ist als nur ein Begriff – sie wird gelebt.

Besondere Ehrungen für außergewöhnliches Engagement

Im Rahmen der Meisterschaft wurden auch Persönlichkeiten ausgezeichnet, die den Mastersbereich über viele Jahre hinweg maßgeblich geprägt haben:

Mit der Verdienstmedaille der Masters wurden Dr. Friedrich Faber (SG Fortschritt Eibau) und Harry Barth (TSV 1860 Stralsund) geehrt.

Dr. Faber ist seit Jahrzehnten fester Bestandteil der Mastersgemeinschaft – nicht nur als Athlet, sondern vor allem durch sein Engagement abseits der Plattform. Als Kampfrichter, Mitglied im Mastersausschuss und durch seine kontinuierliche Mitarbeit in der internationalen Mastersgemeinschaft hat er den Sport nachhaltig mitgestaltet.

Auch Harry Barth blickt auf eine außergewöhnliche Laufbahn zurück: Mit über 20 Meistertiteln sowie zahlreichen internationalen Medaillen gehört er zu den erfolgreichsten Athleten im Mastersbereich. Darüber hinaus bringt er sich seit vielen Jahren aktiv im Mastersausschuss ein.

Beide haben die Mastersfamilie durch ihren überdurchschnittlichen Einsatz in besonderem Maße geprägt und stehen exemplarisch für das, was diesen Bereich auszeichnet: Leidenschaft, Verlässlichkeit und langfristiges Engagement.

Master des Jahres 2025

Eine weitere besondere Auszeichnung ging an Andreas Wagner (AC Weinheim / SV Fellbach 1890), der als Master des Jahres 2025 geehrt wurde. Mit souveränen Goldmedaillen bei der Deutschen Meisterschaft, Europa- und Weltmeisterschaft im Jahr 2025 setzte er sportlich ein klares Ausrufezeichen.

Großer Dank an Ausrichter und Kampfgericht

Ein besonderer Dank gilt dem ausrichtenden Team in Riesa. Mit viel Engagement, klarer Struktur und einem Auge fürs Detail wurde eine rundum gelungene Veranstaltung auf die Beine gestellt. Die Organisation lief reibungslos, die Atmosphäre war durchweg wertschätzend und einladend. Besonders bemerkenswert: Auch die jüngsten Helferinnen und Helfer waren bis zum Schluss mit großer Motivation und einem Lächeln im Einsatz.

Ebenso verdient das Kampfgericht höchste Anerkennung. Über vier Tage hinweg, teils von früh morgens bis in die Abendstunden, haben die Kampfrichterinnen und Kampfrichter Enormes geleistet. Viele waren gleichzeitig als Athletinnen und Athleten, Betreuende oder Offizielle im Einsatz und standen dennoch jederzeit unterstützend zur Seite. Dieses Engagement ist ein zentraler Baustein für den Erfolg unserer Wettkämpfe.

Nach diesen intensiven Tagen wünschen wir allen Teilnehmenden eine gute Heimreise sowie die wohlverdiente Erholung.

Der Blick richtet sich bereits nach vorne: Spätestens am 10. Oktober sehen wir uns beim Kurt Rosenberger-Gedächtnispokal in Wuppertal wieder. Bis dahin bleibt vor allem eines: die Erinnerung an eine starke DM Masters 2026 in Riesa.